HalleNord

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Für kleine Fußballvereine am Stadtrand, neben großen Vereinen oder auf dem Land wird es immer schwieriger, eigene Mannschaften stellen zu können. Und das sowohl wegen fehlender Kinder und Jugendlicher als auch wegen fehlender Betreuer/Trainer. Trainer vom VfL Seeben und der 1.SV Sennewitz haben sich 2014 getroffen, um eine Zusammenarbeit auszuloten. Schnell war klar, dass bei stimmiger Chemie das gemeinsame Projekt gelingen kann. Und so spielten erstmals 2015/2016 Mannschaften in der Stadtliga und Stadtklasse als Jugendspielgemeinschaft (JSG) Seeben-Sennewitz im SFV Halle im Spielbetrieb mit. Die Spielgemeinschaft hat den großen Vorteil, dass alle Spieler Mitglied in ihrem Stammverein bleiben können und keiner vom Anderen „abgeworben“ wird. Wir verstehen uns quasi als gemeinsame Nachwuchsabteilung der beiden Vereine, sind aber immer offen für Erweiterungen. Das hat in der Saison 2017/2018 in der B-Junioren bspw. Mit dem SV Rotation Halle auch schon geklappt, und mal sehen was noch daraus wird… Außerdem stellen wir In den Altersklassen G-Junioren und F-Junioren das Training motorischer Fähigkeiten der Kinder in den Vordergrund. Das geschieht mit und ohne Fußbällen, denn sowohl für die motorischen Fähigkeiten als auch die Fußballtechniken müssen in diesen Altersklassen die Grundlagen gelegt werden. Mit Abstrichen trifft das auch noch auf die E-Junioren zu, hier kommen aber mehr und mehr Verhaltensregeln im Spiel und außerhalb des Vereinslebens hinzu. Wir wollen unsere Spieler zu Teamplayern und zu vernünftigen Jugendlichen machen. Ab der D-Junioren werden verstärkt taktische und zunehmend konditionelle Eigenschaften geschult. Auch um den Übergang auf das Großfeld in der C-Junioren zu bewältigen. Bei den Großfeld-Mannschaften C-, B- und A-Jugend sollen auf den gelegten Grundlagen taktische und spiel- und situationsbezogene Elemente trainiert werden. Denn es kommt zu Motorik, Technik und Kondition nun auch der Verstand dazu, und den Kopf wollen und müssen wir einsetzen, um Fußballspiele erfolgreich zu gestalten. Bei all diesen selbst gesteckten Ansprüchen werden wir auf jeden einzelnen Spieler eingehen, ihn fördern und fordern. Stärkere Spieler müssen in der Mannschaft mehr leisten. Weniger starke Spieler sollen gefördert werden, um Anschluss an die stärkeren zu schaffen, alle zusammen sind die (erfolgreiche) Mannschaft! „Stars“ werden bei uns einen schweren Stand haben, weil wir alle Spieler mitnehmen und nicht nach Leistung aussortieren.